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Sonntag, 24. März 2019  

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Die Risikolebensversicherung für Studenten mit Kindern

Ein Studium mit Kindern ist sicher eher die Ausnahme als die Regel. Trotzdem tritt dieser Fall gar nicht so selten auf. Statistiken weisen seit Jahren einen etwa gleichbleibenden Anteil von Studenten mit Kind auf. Er liegt bei rund sechs bis sieben Prozent. Wer schon während des Studiums für ein Kind zu sorgen hat, sollte auf ausreichenden Versicherungsschutz zur Existenzsicherung seiner jungen Familie achten. Den bietet eine Risikolebensversicherung.

Warum die Risikolebensversicherung zweckmäßig ist

Das Grundprinzip der Risikolebensversicherung ist einfach. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Versicherungsdauer, wird die vereinbarte Versicherungssumme an hinterbliebene Angehörige ausgezahlt. Das kann das Kind selbst oder ein Partner sein. Der Geldbetrag lässt sich dann für den Lebensunterhalt und die Erfüllung finanzieller Verpflichtungen einsetzen. Die Risikolebensversicherung dient damit der finanziellen Absicherung des Todesfallrisikos. Ein solcher Schutz ist besonders wichtig, wenn noch kein größeres Vermögen aufgrund längerer Berufstätigkeit gebildet werden konnte. Das ist bei Studenten meist der Fall.

Die Risikolebensversicherung unterscheidet sich von einer anderen, verbreiteten Form der Lebensversicherung - der Kapitallebensversicherung. Hier wird nicht nur das Todesfallrisiko abgedeckt, es findet auch Kapitalbildung über systematisches Sparen statt. Überlebt der Versicherungsnehmer die Versicherungsdauer, erhält er das angesparte Kapital ausgezahlt. Dies ist bei der Risikolebensversicherung nicht der Fall, da keine Kapitalbildung erfolgt. Dieser scheinbare Nachteil hat einen großen Vorzug: die Beiträge liegen dadurch deutlich niedriger als bei der Kapitallebensversicherung. Sie sind auch für Studentenhaushalte, die in der Regel knapp kalkulieren müssen, durchaus erschwinglich, selbst wenn größere Versicherungssummen vereinbart werden.

So lässt sich der Beitrag einfach kalkulieren

Studenten können dabei aufgrund ihres im Schnitt recht jungen Eintrittsalters und ihrer risikoarmen Tätigkeit auf besonders günstige Konditionen hoffen. Daneben bestimmen eine Vielzahl weiterer Faktoren die Höhe der Beiträge, insbesondere:
  • die üblicherweise flexibel wählbare Versicherungssumme und Laufzeit;
  • der Gesundheitszustand;
  • das Gesundheitsverhalten;
  • riskante Hobbies.
Viele Anbieter und Portale bieten die Möglichkeit, Versicherungsbeiträge vorab mit Versicherungsrechnern zu kalkulieren. Dafür reichen oft schon wenige Angaben, besonders einfach zu handhaben ist der Rechner des marktführenden Versicherers Allianz oder von Check24.

Auf ausreichenden und umfassenden Schutz achten

Die Versicherungssumme sollte dabei so bemessen sein, dass Hinterbliebene im Ernstfall längere Zeit damit auskommen können. Die Wahl der Laufzeit sollte längerfristig ausgerichtet sein und auch den späteren Berufseintritt mit einbeziehen. Bei zu kurzen Laufzeiten kann ein künftiger erneuter Versicherungsabschluss meist nur zu ungünstigeren Bedingungen vereinbart werden. Die Kündigung einer Risikolebensversicherung ist fast immer problemlos möglich. Sie kann - jeweils mit einmonatiger Kündigungsfrist - zum Ende eines Versicherungsjahres bzw. zum Ende eines Beitragsabschnitts erfolgen. Mehr Kündigungstipps sind unter http://www.kuendigungsschreiben-vorlage.de/risikolebensversicherung-kuendigung/ zu finden. Viele Versicherer bieten Risikolebensversicherungen mit abgestuften Leistungspaketen an. Neben einem Basisschutz ist oft ein Premiumschutz mit erweiterten Leistungen und/oder flexibleren Anpassungsoptionen möglich. Darüber hinaus werden weitere Zusatzbausteine angeboten, zum Beispiel höhere Zahlungen bei Unfalltod oder ergänzender Berufsunfähigkeitsschutz. So ist ein wirksamer Schutz von Angehörigen und Kindern schon während des Studiums einfach möglich.
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