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Donnerstag, 23. Mai 2019  

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Uni-Glossar: Lexikon der Hochschulwörter

Uni-Glossar - Lexikon für Erstsemester




A

Absolventen
Studenten der letzten Semester, die bereits mit den Abschlußprüfungen begonnen haben, werden als Absolventen bzw. Absolventinnen bezeichnet.
Akademisches Auslandsamt (AAA)
Abteilung deiner Universitätsverwaltung, das zuständig ist für die soziale Betreuung und Vermittlung ausländischer Studierender und Wissenschaftler. Hier erhältst du alle viele Informationen rund ums Auslandsstudium.
Alma Mater
Der lateinische Begriff steht für die nahrunggebende Mutter. Mit diesem hisorischen Begriff ist die Universität gemeint.

Arbeitserlaubnis
Ausländische Studierende (mit Ausnahme von EU-Angehörigen) erhalten keine allgemeine Genehmigung zur Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit (Arbeitserlaubnis). Sie haben allerdings ab dem Zeitpunkt der Immatrikulation für das Fachstudium die Möglichkeit, 90 Tage im Jahr ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten. Für alle darüber hinausgehenden Tätigkeiten muß eine Arbeitserlaubnis bei den zuständigen Stellen (Ausländerbehörde und Arbeitsamt) beantragt werden. Die Arbeitserlaubnis wird nur dann gegeben, wenn dadurch das Studium nicht beeinträchtigt wird.

AStA
Allgemeiner StudentInnen-Ausschuss oder Allgemeiner Studierenden-Ausschuss. Die AStA stellt eine Vertretung der Studenten dar, die jährlich meist im Sommersemester gewählt wird.

Audimax
Auditorium Maximum, die Kurzform für den größten Hörsaal einer Universität. Viele Hochschulen bezeichnen damit mittlerweile auch den schönsten, für öffentliche und hochschulinterne Veranstaltungen verwendeten, Hörsaal.

Aufbaustudium
Nach einem Erststudium kann ein zweites Studium, ein Aufbaustudium, aufgenommen werden. Zumeist wird dabei eine relativ verwandte oder vertiefende Studienrichtung gewählt.

Aushänge (auch: "Schwarze Bretter")
Wichtige Mitteilungen, Klausurtermine usw. werden am "Schwarzen Brett" veröffentlicht. Es ist wichtig hier regelmäßig nachzuschauen, ob Veranstaltungen verlegt wurden oder Termine verändert. Diese Aushänge sind sehr wichtig.


B


B / BA - Bachelor
Dieser Studienabschluß wird nach nach ca. 6-8 Semestern verliehen. Derzeit sind die Wahl des Faches und der Hochschule eingeschränkt. Der Bachelor kann durch einen Master ergänzt werden.

BAföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz
Die Anträge für deine Förderung erhältst du vom Studentenwerk oder direkt von der Internetseite des Ministeriums. Wir werden uns bemühen auch hier die Anträge bereitzustellen.

das Belegen von Veranstaltungen
Eine Vorlesung oder ein Seminar wird aus dem Vorlesungsverzeichnis heraussucht und besucht. Diese Veranstaltung wird dann ins Studienbuch oder Studiennachweisheft eingetragen. Nachweise (Scheine) werden beigefügt. Dann gilt sie als belegt.

Blockveranstaltung
Einige Seminare und Übungen werden als Blockkurse angeboten. Der Lehrstoff wird komprimiert, etwa in Ganztages-Kursen, behandelt.

Brückenkurse oder Vorkurse
Diese Kurse werden von einigen Unis angeboten und ermöglichen oft Studenten mit Fachabi den Hochschulzugang an einer Universität (Gesamthochschule). Diese Kurse dienen aber allen Studenten zur Wiederholung wichtiger Grundlagen und wird daher allen Studienanfängern empfohlen.


C

Campus
Gelände der Hochschule. Kleinere Universitäten sind meist Campus-Unis, d.h. alle Räumlichkeiten (Lehrräume, Mensa, Wohnheime, ...) befinden sich auf einem Gelände. Bei großen Hochschulen ist es meist genau das Gegenteil: die einzelnen Fakultäten und Institute sind oft über eine ganze Stadt oder sogar mehere Orte verteilt.
c.t. - lat., cum tempre
Das akademische Viertel heißt, dass eine Veranstaltung 15 Minuten nach der vollen Stunde beginnt; 15 Uhr c.t. heißt also Beginn um 15.15 Uhr.
cum laude
Lateinische Benotung: "mit Auszeichnung".


D


DAAD
Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist auf deutscher Seite für den internationalen Studentenaustausch zuständig.

Dekan(-in)
Vom Fachbereich einer Fakultät aus ihrer Mitte gewählter Professor, der die Interessen der Fakultät vertritt und die Geschäfte in der Fakultätsverwaltung (Dekanat) führt.

Dipl. - Diplom
Der Studienabschluss kann für Fächer im Bereich der Naturwissenschaft, Technik oder Wirtschaft erworben werden. Auch ein Doppeldiplom ist durch Belegung von zwei Studienfächern möglich. Diplom-Studiengänge sind i.d.R. 9-semestrig.

Dissertation = Doktorarbeit
Wissenschaftliche Arbeit zu einem dem Studium (z.B. Diplom, Magister Artium) verwandten Thema. Die Doktorarbeit ist umfangreicher als Abschlussarbeiten des regulären Erststudiums und muss oftmals noch vor einem Hochschul-Gremium verteidigt werden.

Dualer Studiengang
Duale Studiengänge kombinieren eine Hochschulausbildung mit einer Berufsausbildung. Es gibt in Deutschland ausbildungs- und berufsintegrierte Dual-Studiengänge. Praxisabschnitte, eventuelle Auslandsaufenthalte und Studienzeiten wechseln sich ab. Link: Duales Studium


E


ECTS
Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das "European Credit Transfer System". Es ermöglicht den Leistungsvergleich der Studierenden an verschiedenen europäischen Hochschulen. Für besuchte Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen; Sprachkurse, Sprachprüfungen) werden festgelegte Punkte, d.h. "Credits", vergeben.

Einführungsveranstaltungen
Zum Semesterbeginn gibt es in den meisten Studiengängen eine Einführungsveranstaltung für Studienanfänger. Diese dienen der ersten Orientierung. Die Termine erfahrt ihr on eurer Uni.

Einschreibung
Dieser Begriff wird für zwei unterschiedlicheSituationen verwendet. Zum einen wird damit die einmalige Einschreibung an der Hochschule, also die Immatrikulation, bezeichnet. Daneben bezieht sich dieser Terminus auch auf die Anmeldung zu einzelnen Lehrveranstaltungen. So kann die Teilnehmerbegrenzung für Seminare und Übungen gewährleistet werden. Die zu niedrig angesetzte Veranstaltungsgröße muss jedoch meist revidiert werden.

Einwohnermeldeamt
Du bist verpflichtet innerhalb einer Woche deinen Umzug in den neuen Ort beim Einwohnermeldeamt anzuzeigen. Frage bei deiner Stadtverwaltung nach, wo du dich melden musst. (Die Stadtverwaltungen mögen es gar nicht, wenn du dich nicht anmeldest.)

ERASMUS
Dieses Förderungsprogramm wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Es finanziert Auslandsaufenhalte innerhalb der EU.

Exmatrikulation
Bedeutet, dass du nicht länger in deinem Studiengang eingeschrieben bist. Dies erfolgt, wenn keine Rückmeldung deinerseits für das nächste Semester erfolgt. Weiterhin wirst du exmatrikuliert, wenn du die vorgeschriebenen Prüfungen nicht bestehst. Die beliebteste Exmatrikulation erfolgt nach Bestehen aller Prüfungen und Anfertigung der Abschlussarbeit.


F


Fachschaft
Eine gewählte Vertretung der Studenten und Studentinnen eines Fachbereiches. Oft bieten die Fachschaften Studienhilfen und Studienorientierung.

Fakultät
Hochschulen unterteilen sich in diverse Fachgebiete, Fakultäten genannt. Es gibt an großen Hochschulen bspw. Geisteswissenschaften, Rechtswissenschaften, Mathematik, Medizin, Wirtschaft. Jede Fakultät verfügt über einen Dekan, einen stellvertretenden Dekan, den Prodekan.


G


-
Du hast ein Stichwort für "G"? Dann schreib uns deinen Begriff und deine Erklärung!


H


Habitilation
Dieser akademische Arbeit soll einen Professorentitel bringen.

HF - Hauptfach
Ein Magisterstudium setzt sich aus zwei Hauptfächern oder einem Hauptfach mit zwei Nebenfächern zusammen. Von dieser Entscheidung sind die zu besuchenden Lehrveranstaltungen sowie die zu bestehende Prüfungen abhängig. Das Hauptfach wird mit ca. 80 SWS, die beiden Nebenfächer mit je 40 belegt. Bei der Kombination Hauptfach - Hauptfach wird eine Rangfolge festgelegt, die z.B. das Thema der Abschlußarbeit bestimmt.

Hochschulsemester
Gesamtzahl der Semester, die man an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben war. Bei einem Studiengangwechsel zählen die Hochschulsemester weiter, die Fachsemester werden in der Regel wieder neu gezählt.

Hörerschein
Wenn Professoren deiner Uni Fachbücher verfasst haben, kannst du diese mit einem Hörerschein billiger bekommen. Diese Scheine erhältst du im Büro des Professors oder im Fachbereich. Diese Möglichkeit soll jedoch demnächst gesetzlich unterbunden werden.

I


Immatrikulation
Einschreibung bzw. Aufnahme in die Liste der Studenten für einen bestimmten Studiengang. Vorausgesetzt, du erfüllst alle Bedingungen und Kriterien für den Studiengang.

Institut
Die Fakultäten einer Hochschule können sich kleinere Einheiten gliedern. Gängig ist das z.B. in der Philologischen Fakultät Institute für Anglistik, Germanistik oder Romanistik zu finden sind.


J


-
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K


Klausur
Die schriftlichen Prüfungen zum Abschluss einer Lehrveranstaltung am Ende eines Semesters einerseits, aber auch andererseits die Prüfungen zum Beenden von Grund- und Hauptstudium werden Klausur genannt. Teilweise werden Klausurkarten ausgegeben (Studentendaten, teilweise mit Photo, Klausur-Geschichte).

Kolloquium
Veranstaltung für höhere Semester zur Vorbereitung auf Prüfungen und die Abschlussarbeit.

Kommilitonen
Aus dem lateinischen Begriff für den Waffenbruder ist mittlerweile ein friedlicher Mitstudent geworden. Studentinnen werden als Kommilitoninnen bezeichnet.

KVV - Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Institute geben neben dem allgemeinen Vorlesungsverzeichnis auch detailiertere Ausgaben heraus. Hier werden die einzelnen Veranstaltungen detailiert beschrieben: Teilnahmebedingungen, Einschreibetermin, Leistungsnachweis, ECTS, Literatur etc.


L


Latinum
Ein Nachweis über vorhandene Latein-Kenntnisse. Mittlerweile wird nicht mehr "Kleines Latinum" und "Grosses Latinum" unterschieden. Für einzelne Studienfächer ist der Nachweis dieser Sprachkenntnisse Pflicht.

Lehramt
Einer der wenigen Studiengänge mit Staatsprüfung. Nach einem Studium "auf Lehramnt" geht man als Lehrer an Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gesamtschulen oder Gymnasien.

Lehrstuhl
Teil einer Fakultät bzw. eines Institut, i.d.R. von einer Professorenstelle geführt. Im Institut für Medienwissenschaft bspw. könnte es Lehrstühle für Buchwissenschaft, Journalistik, Neue Medien o.ä. geben.

LV - Lehrveranstaltung
Vorlesungen, Seminare, Übungen und Kolloquien werden als Lehrveranstaltungen bezeichnet. Die Veranstaltungen können obligatorisch oder faktultativ sein. Unterschieden werden auch: Proseminare im Grundstudium und Hauptseminare im Hauptstudium. Für die Absolventen gibt es Oberseminare.

Literaturliste / Lektüreliste
Für Lehrveranstaltungen oder Prüfungen vom Dozenten erstellte Listen relevanter Texte und Bücher. Auch die Institute geben generelle Literatur-Empfehlungen etwa für das Grundstudium und das Hauptstudium oder für die entsprechenden Prüfungen (Vordiplom/Zwischenprüfung bzw. Diplom/Abschlussprüfung) heraus.


M


MA - Magister Artium / Magistra Artium
Ein Magister ist der klassische Studienabschluss der Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Studierenden beschäftigen sich i.d.R. für neun Semester entweder mit zwei eigenständigen Hauptfächern oder mit einem Hauptfach und zwei Nebenfächern. Bestimmte Fächer-Kombinationen sind nicht möglich, etwa weil die Studieninhalte zu ähnlich oder zu unterschiedlich sind. Für alle Fächer sind Prüfungen abzulegen, die Abschlussarbeit (Magisterarbeit) wird im (ersten) Hauptfach geschrieben.

magna cum laude
Lateinische Benotung, zu deutsch heisst das etwa "mit großem Lob".

Master
Graduate Degree über zwei bis vier Semester. In Deutschland wird der Master konsekutiv, d.h. nach dem Abschluss des Bacherlor oder eines Diplom verliehen. Auch der Erwerb als Weiterbildung im Berufsleben ist möglich. Die Studienmöglichkeiten sind in Deutschland derzeit noch eingeschränkt, aber ständig steigend.

Matrikelnummer
Diese Nummer dient als persönliche Kennziffer und wird für alle Formalitäten in der Uni benötigt.


N


N.C. - Numerus Clausus
Diese Zugangsbeschränkung zu einzelnen Studienfächern wird in Abhängigkeit von den Abiturnoten der Studienbewerber festgelegt. Schwankungen innerhalb Deutschlands sind so möglich.

N.F. - Numerus Fixus
Diese Zulassungsbeschränkung wird regelmäßig für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Das Prinzip entspricht dem NC.

NF - Nebenfach
Für ein Magisterstudium können zwei Nebenfächer gewählt werden. Davon sind die zu besuchenden Lehrveranstaltungen sowie die Prüfungen abhängig. Je Nebenfach werden i.d.R. ca. 40 SWS besucht. Das Hauptfach macht dagegen ca. 80 SWS des Studiums aus.

N.N. - nomen nominandum
Der Name der/des Veranstaltungsleiterin/s oder Vortragenden ist noch nicht bekannt. Diese Bezeichnung taucht oft in vorläufigen Veranstaltungsplänen auf.


O


O - Phase, die Orientierungsphase
Dies sind oft mehrtägige Touren für Erstsemestler. Diese Touren werden von Studenten höherer Semester geführt und sollen euch eine erste Orientierung sein. Hier werden euch viele Fragen beantwortet und ihr lernt eure Uni richtig kennen.


P


Praktikum
Damit ist häufig ein außeruniversitäres Praktikum gemeint, das dir berufspraktische Kenntnisse neben der grauen Theorie vermitteln soll. An Fachhochschulen ist häufig bereits ein Praxissemster in der der Studienordnung vorgesehen. Uni - Studenten wird ein derartiges Praktikum in den Semesterferien empfohlen.

Promotion
Mit dieser Studienarbeit wird der Titel Doktor bzw. Doktorin erlangt. Dafür muss eine umfangreiche Arbeit und eine mündliche Prüfung her.

Propädeutikum
Die Einführungsveranstaltungen der ersten Semester sollen Grundkenntnisse vermitteln. Hier gibt es einen Überblik über das Studienfach, die Geschichte, Methodik, etc.

Prüfungsamt
Diese Instanz ist für deine Prüfungsanmeldung und -verwaltung zuständig. Bezüglich aller Formalitäten vor oder nach einer Fachprüfung musst du dich hierher wenden. Beachte auch die jeweilige Prüfungsordnung!


Q


-
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R


Reader
Mitschrift oder Vorlage zu einer Veranstaltung. Reader oder Scripte sind in hochschulnahen Copy-Shops zu erhalten, teilweise werden sie auch driekt vom Dozenten verkauft. Ein Skript kann beinhalten: Veranstaltungsprotokoll, Folien, Textauszüge oder schwer zugängliche Literatur.

Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit ist für jeden Studiengang in der Prüfungsordnung festgesetzt. Die Institute sind verpflichtet, Studienordnungen und Lehrangebot so zu gestalten, daß das Studium innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Die wenigsten Studenten halten diese ein. Jedoch dient die Einführung von "Strafgebühren" für Langzeitstudenten als Motivation ihr Studium zu beenden.

Rückmeldung
An der Uni musst du dich für jedes weitere Semester rückmelden. Entweder bekommst du die Unterlagen zugeschickt oder du musst sie dir selbst im Studiensekretariat abholen. Wenn du das nicht in der vorgeschriebenen Frist machst, kannst du exmatrikuliert werden.


S


Schein
Dies ist ein Leistungsnachweis für den erfolgreichen Abschluß eines Seminars, Praktikums oder eines Kurses. Diese Nachweise kann man erbringen durch: Teilnahme, Klausur, Hausarbeit usw.

Seminar
Unter einem Seminar versteht man Veranstaltungen zu einem Gesamtthema mit Eigenbeiträgen der Teilnehmer zu Einzelthemen. Diese Seminargruppen haben oft nur eine begrenzte Teilnehmerzahl. Je nach Schwierigkeitsgrad und Wissensstand der Teilnehmer wird zwischen Pro-, Mittel- und Haupt- bzw. Oberseminar unterschieden.

SoSe / SS - Sommersemester
Das Sommersemester startet ca. April oder Mai und endet September bzw. Oktober. Am Ende der Vorlesungszeit schliessen sich ab Juli die Semesterferien an.

s.t. - sine tempre
Der lateinische Begriff bedeutet, dass eine Veranstaltung exakt zur notierten Zeit beginn. 15 Uhr s.t. heißt also 15.00 Uhr gehts los.

Studentenausweis
Dieser belegt, dass du als Student an einer Hochschule eingeschrieben bist. Er ermöglicht dir ermäßigte Eintrittspreise und an manchen Hochschulen sogar die "kostenlose" Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Diese sind natürlich nicht kostenlos, sondern als Pauschalpreis mit dem Semesterbeitrag zu bezahlen.

Studentenwerk
Aufgaben der Studentenwerke sind die wirtschaftliche Förderung der Studierenden (BAfög), deren soziale und gesundheitliche Betreuung (u.a. Kindergärten), der Bau und der Betrieb von Studentenwohnheimen sowie die Bereitstellung von Einrichtungen im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich für die Studierenden der staatlichen Hochschulen.

Studentische Hilfskräfte
Wenn du Lust hast, ein paar Euro während der Studienzeit extra zu verdienen, kannst du dich als "HiWi" melden. Also, wer auf schlechte Bezahlung und Dienstbotenarbeiten steht, sollte sic diese Chance nicht entgehen lassen.

Studienabschluss
Unterschieden werden Diplom, Magister / Magistra, Bachelor und Master sowie das Staatsexamen für Mediziner, Lehramt und Juristen.

Studienbuch
Dies ist sozusagen das "Verlaufsbuch" deines Studiums. Hier solltest du alle Leistungsnachweise einheften - und hier werden auch alle wichtigen Daten eingetragen, wie Angaben über Im- und Exmatrikulation, Studiengangwechsel usw. Dieses Buch solltest du dir gut aufheben, denn spätestens für eine größere Prüfung, brauchst du bestimmt wieder.

Studiengangwechsel
Wenn du glaubst, der gewählte Studiengang ist nicht das richtige für dich, kannst du einen Studiengangwechsel beantragen. Das ist möglich, wenn du die Voraussetzungen für den neuen Studiengang erfüllst und ausreichend Studienplätze zur Verfügung stehen. Derartige Wechsel sind in der Regel bis nach dem 2. Semester kein Problem. Danach kann das BaföG - Amt Probleme bereiten. Erkundige lieber dich gut an deiner Uni.

Studienordnungen
Jeder Studiengang hat seine Studienordnung. Ihr kannst du alle Infos entnehmen die für das Studium wichtig sind (Pflichtstunden und - veranstaltungen, vorgeschriebene Praktika).

SWS - Semesterwochenstunden
Gibt im Vorlesungsverzeichnis bzw.im Stundenplan die Anzahl der Veranstaltungsstunden für ein Fach bzw. Thema an. Zum Beispiel könnte dür die Methodik eines Faches eine Vorlesung von 1 SWS, also von 45 Minuten angesetzt sein. In der Studienordnung wird damit dagegen die Gesamtzahl der zu absolvierenden SWS während der gesamten Studienzeit ausgedrückt. Beispiel: Das Nebenfach Sprachwissenschaft wird mit 36 SWS plus 4 SWS Wahlpflichtfach belegt.


T


TV - Teilnahmevorraussetzung
Um an einer Veranstaltung, zumeist Seminar oder Übung, teilnehmen zu dürfen, sollte mitunter ein bestimmtes Wissensniveau vorhanden sein. Als TV kann demnach ein gelesenes Buch, eine bestandene Prüfung oder ähnliches verlangt werden.


U


Übung
Praktische Kenntnisse werden in Übungen vermittelt. Oftmals werden diese Veranstaltungen von Jung-Dozenten oder Doktoranden übernommen.


V


Vorlesung
Meistens sind das große Lehrveranstaltungen ohne begrenzte Teilnehmerzahl. Die Interaktion von Dozent und Hörer beschränkt sich in der Regel auf passives Zuhören und kurze Frage-Antwort-Sequenzen.

Vorlesungsverzeichnis
Du solltest dir auf jeden Fall ein solches Verzeichnis kaufen (z.B. bei der AStA) und dir frühzeitig einen Stundenplan erstellen. Denn hier sind alle Veranstaltungen aufgelistet und du wirst bestimmt nicht gleich durch den Dschungel der vielen Veranstaltungen finden. Wenn du nicht weiterkommst, mache dir einen Stundenplan und berate dich anschließend nochmals mit deinem Studienberater.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Diese Verzeichnisse sind von den Fachbereichen kommentiert und enthalten zusätzliche Infos, wie Veranstaltungsinhalt, Verlauf usw.


W


WiSe / WS - Wintersemester
Studienhalbjahr von September / Oktober bis März / April. Die Prüfungen finden ab Januar bis in die Winterferien statt.


X


-
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Y


-
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Z


Zulassungsbeschänkung
Studienplätze für manche Fächer werden deutschlandweit durch die ZVS vergeben, für andere Fächer werden sie durch die Hochschule selbst vergeben. Als Zulassungsbeschränkung kommen in Frage: NC bzw. NF.

Zulassungsvorraussetzung
Möglich zur Aussortierung der Bewerber sind Aufnahmeprüfungen, etwa in Fächern wie Kunst oder Sport oder Sprachkenntnisse und Praktika.

ZVS - Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen
Die Zentralstelle hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist verantwortlich für die Zuweisung von Studienbewerbern der Fächergruppen Medizin, Jura und Wirtschaft sowie der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.



Neueintrag von A bis Z

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